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Einsatzgebiete für 3D-Drucker

Einsatzgebiete für 3D-Drucker 


Das 3D-Drucker eine große Zukunft vor sich haben, steht wohl fest. Die Technologie wird heute schon in vielen Bereichen produktiv eingesetzt. Hier eine Auswahl der wichtigsten Einsatzbereiche

1. Prototypenerstellung


Das gegenwärtig wohl wesentliche Einsatzgebiet für 3D-Drucker ist die Erstellung von Prototypen. Das sogenannte Rapid Prototyping („schnelle Prototypen-Erzeugung“) ist unbestritten die ständig wachsende Domäne des 3D-Drucks. Ziel ist die möglichst schnelle Erstellung von Muster-Modellen unter Einsatz von sowieso vorhandenen Konstruktionsdaten (CAD Daten). Das spart viel Geld, da keine kostspielige Gussform mehr hergestellt oder die hochkomplexe Einrichtung von CNC-Fräsen vorgenommen werden muss. Klassische Branchen, die 3D-Drucker schon lange einsetzen sind der Maschinenbau, Designer oder Architekten oder auch der klassische Modellbau.

2. Kleinserien & Einzelanfertigungen (Individualisierung)


Die klassischen Verarbeitungsmethoden wie Gießen oder Fräsen rentieren sich aufgrund der hohen Kosten für die Herstellung von Gussformen oder der kostspieligen Einrichtung von CNC-Fräsen nur für die Massenproduktion. Kleinserien oder individualisierte Einzelanfertigungen wären mit diesen Verfahren äußerst kostspielig. Nicht so beim 3D-Druck. Beispiele sind z.B. die Fertigung von seltenen Ersatzteilen, die Produktion von passgenauen Zahnkronen und Hörgeräten oder auch die Herstellung von individualisierten Schmuckstücken.

3. Hobbybereich


Im Hobbybereich (Privatanwender) sehen wir eine stetig wachsende Zahl von Einsatzgebieten für 3D-Drucker (http://www.3dmensionals.de/3d-drucker). Die produzierten 3D-Drucke reichen von praktischen Anwendungen (Modellbau, Ersatzteile, etc.) bis hin zu doch eher skurril anmutenden Modellen. Die Anwender von 3D-Druckern können eigene Modelle mit entsprechenden Programmen selber entwerfen oder alternativ auf vorhandene Vorlagen sogenannter FabLabs zugreifen. Ein wichtiger Aspekt, der dabei nicht aus den Augen verloren werden sollte sind rechtliche Randbedingungen wie Urheberschutzrecht und Patentschutz.

4. Massenfertigung

In der Massenfertigung spielt das Thema 3D-Druck bisher eher eine untergeordnete Rolle. Diese ist mit den klassischen Verfahren (Gießen, Fräsen, Pressen) kostengünstiger zu bewerkstelligen. Einzig ausgewählte Hightech-Industrien (z.B. Luft- & Raumfahrt) experimentieren mit dem 3D-Druckverfahren im Umfeld von Massenfertigung. Die doch eher langen Druckzeiten und die bisher limitierte Druckgröße sind wesentliche Einschränkungen für den Einsatz von 3D-Druckern in der Massenfertigung.